FSME: Robert Koch Institut warnt vor übertriebener Panik

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Die Mai-Ausgabe des Politmagazins REPORT MAINZ (04.05.09)1 beschäftigte sich kritisch mit der oft mit falschen Fakten arbeitenden Hysteriekampagne der Pharmaindustrie zum Thema FSME.

Unter anderem kam auch Gérard Krause, der Leiter der Abteilung Infektionsepidemiologie am Robert Koch Institut, zu Wort: „Aus unseren Beobachtungen wird deutlich, dass man sich nur in Süddeutschland überhaupt an FSME infizieren kann. Die Erkrankung kommt sehr selten vor, insgesamt weniger als 300 Fälle in ganz Deutschland pro Jahr. Von diesen 300 Fällen verlaufen etwa die Hälfte recht harmlos, ähnlich wie Grippe. Todesfälle kamen im letzten Jahr überhaupt nicht vor.“

1) http://www.swr.de