Grippeimpfung wegen starker Nebenwirkungen gestoppt

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Während in Europa noch über die Nachwehen der so genannten Schweinegrippe-Pandemie diskutiert wird, beginnt in Australien bereits die neue Saison der "normalen" Influenza.

Wie das Nachrichtenmagazin focus1 berichtet, wurde die Anwendung des nach den Empfehlungen der WHO zusammengesetzte Influenzaimpfstoffs - der in dieser Form im Herbst auch auf den europäischen Markt kommen soll - jetzt wegen massiver Nebenwirkungen gestoppt.

Neben Influenzaviren der Stämme A und B enthält der verwendete Impfstoff Fluvax junior® auch den für die so genannte Schweinegrippe verantwortlichen H1N1-Virus. Die Zusammensetzung dieser Vakzine galt als relativ unproblematisch, weil es sich - anders als bei den gegen die Schweinegrippe in Europa verwendeten Impfstoffe - um einen traditionellen Spaltimpfstoff ohne die umstrittenen Wirkverstärker handelt.

Trotzdem wurden aus Australien zahlreiche, teilweise schwere Nebenwirkungen nach der Impfung berichtet, so kam es zu zahlreichen Fieberkrämpfen nach der Verabreichung und ein zweijähriges Kind ohne bekannte Vorerkrankungen starb innerhalb von 12 Stunden nach der Impfung.

 

Literatur:

1 www.focus.de